Doch nicht alles Krise? (17) „Nicht die große Depression 2.0“

Wirtschafts- und Finanzblog vergleicht vergangene Krisen mit der aktuellen

Themen

Donald Marron, Gastprofessor am Georgetown Public Policy Institute in Washington DC, hat in seinem Blog  auf Basis von Zahlen des Bureau of Economic Analysis die wirtschaftlichen Einbrüche in Folge historischer Krisen vergleichen. In der Zeit von 1929 bis 1933 brach die Wirtschaft um 26,7 Prozent ein.

Donald Marron: Auswirkungen historischer KrisenDen Rückgang in den Jahren 2008 bis 2009 beziffert Marron auf 3,9 Prozent. In der Tat, es ist der schlimmste Rückgang seit dem zweiten Weltkrieg“, schreibt der Wissenschaftler. Aber es sei wenig im Vergleich zum „Horror der großen Depression“.  „Still not the great depression 2.0“, überschreibt Marron, der unter anderem Mitglied des „ President’s Council of Economic Advisers“ war, seinen Blog-Artikel.

Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung griff das Thema und die Grafik des Amerikaners heute in einer „Bilanz der Krise“ auf. „Heute erkennen wir betreten, wie übertrieben die apokalyptischen Vergleiche waren“, schreibt das Blatt.

(Quelle Grafik: Blog von Donald Marron).

avaris-konzept.de veröffentlichte am 4. April 2009 einen Artikel über unhistorische Vergleiche. Anlass war die Schlagzeile einer Wirtschaftszeitung, die vom „schwärzesten März seit 1928“ gesprochen hatte. Die aktuelle Krisen-Bilanz bestätigt, wie problematisch unhistorische Vergleiche sein können.

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Grundsätzliches über das Konjunktur- und Finanzkrisenmanagement der Bundesregierung von Kanzleramtsminister Thomas de Maiziére. 

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